Aktuelles

Liebe Freunde Liberias,

in diesem Kapitel der Homepage möchten wir in loser Themenfolge über Aktuelles informieren. Für nähere Fragen freuen wir uns jederzeit.

28. Oktober 2021

Zum gestrigen Datum hat das Gesundheitsministerium Liberias das Land für Corona-frei erklärt. Dies kommt daher, weil die Tage die letzten dagegen behandelten Patienten aus lib. Krankenhäusern entlassen werden konnten. Allerdings bedeutet das nicht, dass das Virus nicht noch im Lande ist und viele Bürger infiziert, weil doch sehr wenig getestet wird. Nur noch in bestimmten Gebäuden wird -eher lässig – auf das Tragen von Textilmasken geachtet. Sonst trägt kaum noch jemand Mund-Nasen-Schutz.

25. September 2021

Weil die Regierung die Zölle für den importieren Reis massiv erhöht hat, haben die Großhändler des Landes sich entschlossen, diesen zum Großteil in ihren Lagerhallen zurück zu halten und so das Angebot im Land künstlich zu verknappen, Das hat den Preis von 13.- auf 15.- US-Dollar pro Sack hochgetrieben. Tausende von Familien kämpfen nun finanziell, um sich ihr Grundnahrungsmittel noch leisten zu können.                                        Der sogen. Country-Reis, welcher im Land selbst angebaut wird, ist so wenig, dass er kaum verkauft, sondern von den Farmern selbst gegessen wird. Weil sich die Bauern keine Investitionen für Maschinen etc. leisten können, haben sie nur kleine Felder mit entsprechend wenig Ertrag.

19. September 2021

Bereits Mitte August brannte das große renomierte Rhennie-Krankenhaus in Kakata, ein sogen. Refferal Hospital, total ab. Eine falsche Installation in der Elektrik war die Ursache. Die med. Situation wird zwar von den anderen großen Clinicen/Praxen in Kakata wie Barcolez oder City aufgefangen, doch mußte JFK in Monrovia, Phebe in Gbarnga und vor allem das Bong Mines Hospital viele Patienten notfallmäßig aufnehmen. Auch in unserer Mawah-Clinic merken wir jetzt einen merklichen Anstieg der Patientenzahlen, die den weiten Weg auf sich nehmen, um bei uns kostenfreie Medikamente zu erhalten.

Seit wenigen Tagen bietet nun auch das Bong Mines Hospital kostenlose Corona-Impfungen für Jeden an. Es ist das Einmal-Vakzin Johnson & Johnson.

4. Juni 2021

Laut Travelbook, einer Informationsplattform für Reisende und der Weltgesundheitsorganisation WHO steht Liberia bei der Anzahl der Verkehrstoten weltweit an der unrühmlichen ersten Stelle. Die Gründe sind einfach: miserable Straßen, die oft diese Bezeichnung gar nicht verdienen, Autos, deren Zustand lebensgefährlich ist und keinerlei Kontrolle des Könnens der Fahrer. Führerscheine sind einfach zu kaufen.

16. Januar 2021

Am 14. Januar 2021 gab es von den über fünf Millionen Einwohnern Liberias 1.882 Personen, die bei einem Corona-Test positiv waren. Insgesamt haben sich 1.701 Personen wieder erholt. Zum heutigen Tag gibt es im gesamten Land 97 mit dem Corona-Virus Infizierte. Bisher starben an oder mit dem Virus 84 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 2,0; in München derzeit über 160.

4. September 2020

Passagiere aus Europa, die am Flughafen in Robertsfield ankommen, können bei Vorlage eines englisch-sprachigen negativen Corona-Test sofort ins Land einreisen. Dieser darf jedoch nicht älter als 48 Stunden sein.

Andere ( auch mit älterem Test ) müssen einen Schnelltest mit Fingerpicks über sich ergehen lassen, dessen Ergebnis eine Viertelstunde dauert. Zusätzlich noch einen Rachenabstrich, von dem man das Resultat per Telefon später erfahren soll. Diese Tests sind kostenlos. Wenn positiv, so müssen sie zwei Wochen in Quarantäne, die aber in der Privatwohnung in Liberia durchgeführt werden kann.

28. August 2020

Bisher findet nur in den 12. Klassen der Highschools Präsenz-Unterricht statt; ebenso in einigen mittleren Klassen. Ein Online-Lernen scheitert fast überall an mangelnder Hardware oder Geld für Schüler wie Lehrer, um sich Daten-Volumen zu kaufen.

27. August 2020

Der Corona-Status Liberias vom 23.8.2020 war folgender:                                                            1.290 bestätigte Fälle, davon 389 aktiv, also mit Symptomen erkrankt, 819 genesen und 82 Tote.

16. August 2020

Nachdem in ganz Liberia bis heute nur etwas mehr als eintausend Fälle von Corona-Infizierten und weniger als 80 Todesfälle davon vorliegen, wurde zum heutigen Tag der Lockdown überall im Land aufgehoben. Viele Schulen werden ab morgen wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen.

25. Mai 2020

Die Zahl an Personen, die sich in ganz Liberia mit Corona infiziert haben, beträgt derzeit 249; die Zahl der Toten bisher 24.                                                                                                      Die Ausgangssperren werden nun etwas gelockert; von 15 auf 18 Uhr. Doch noch sind die Schulen etc. geschlossen. Der Grenz-Übertritt zwischen den Counties wird nun in der Praxis nicht mehr so ernst genommen, doch beeinträchtigt es immens den Handel und die Landwirtschaft! Insgesamt kämpfen die Menschen noch etwas mehr, um bezahlbare Lebensmittel zu bekommen; die Preise sind noch sehr hoch!

10. April 2020

Von heute Abend an hat der Präsident für das gesamte Land den nationalen Notstand ausgerufen. Dadurch hofft er, die persönlichen Kontakte der Bevölkerung untereinander zu reduzieren, damit sich das Corona-Virus vielleicht nicht mehr so ausbreitet.

31. März 2020

Dien Benzin-Knappheit im Land währte zwar nur gut zwei Wochen lang bis Anfang Februar, jedoch rasten die Benzinpreise für wenige Tage doch nochmal plötzlich in die Höhe, als die ersten Corona-Fälle im Land bekannt wurden. Nun sind die Preise wieder fast auf Normal-Niveau angelangt; die Verteuerung ist nicht erklärbar.

Bis heute gibt es in ganz Liberia nur drei bestätigte Fälle von Corona-Virus-Infizierten. Diese sind nicht krank. Sie sind in Quarantäne, streng mit Security bewacht.

29. Januar 2020

Seit wenigen Tagen haben sich die Benzinpreise im gesamten Land dramatisch erhöht. Teilweise wird für eine Gallone nicht mehr 650.- LD, sondern bis zu 1600.- L.-Dollar verlangt. Zudem gibt es an vielen Tankstellen entweder gar kein Benzin mehr oder nur noch sehr wenig. Das führt zu horrenden Warteschlangen und entsprechendem Unmut in der Bevölkerung; insbesondere bei Leuten, die vom Fahren abhängig sind. Für Taxifahrer etc. ist Benzin überlebensnotwendig, doch auch für Schüler, Studenten, Lehrer und alle Angestellten und Arbeiter. Diese erhalten ja nur Geld, wenn sie am Arbeitsplatz erscheinen, was sie nun nicht mehr können. Die Folge ist, daß die Familie noch mehr hungert! So ist es unheimlich ruhig überall auf den Strassen, aber gefährlich unruhig in den Gemütern der betroffenen Menschen. Es gibt Gerüchte, dass voll beladene Tanker nicht am Freeport anlanden konnten, weil dieser nicht mehr tief genug war. Die Autoritäten verneinen, dass die Hafenbehörden die Gelder zum Ausbaggern veruntreut hätten.

22. Januar 2020

Heute ist das wohl erste Mal seit dem liberianischen Bürgerkrieg ein Deutscher im Land getötet worden. Es handelt sich um Jürgen Schedema. Er arbeitete für eine Holz-Firma n Buchanan. Dort wohnte er auch mit seiner liberianischen Ehefrau in einer Container-Siedlung für ausländische Arbeitskräfte. Als sie von ihrem kleinen Geschäft um kurz nach Mitternacht nach Hause kam, hörte sie noch Lärm und fand Jürgen tot mit einem Bauchschuss in der Wohnung. Sieben Gangster raubten zudem nichts  Wertvolles aus der Wohnung und beließen sogar 1600.- US-Dollar, die er bei sich trug.

Während Untersuchungen seitens der Polizei noch im Gange sind, kondolierte die liberianische Regierung bereits der Familie und der deutschen Nation. Der Präsident sagte, dass dieses Verbrechen nicht die Haltung des liberianischen Volkes widerspiegelt.

Es gibt  erste Vermutungen, dass es sich um einen Racheakt zwischen Geschäftsleuten handelt.

27. Okober 2019

Das Leben im Land wird derzeit immer schwieriger. Der Wechselkurs liegt inzwischen bei 212 Liberian Dollars/Liberty  für einen US-Dollar.. Benzin ist mittlerweile doppelt so teuer wie Ende 2016.

Die Regierung hat seit Juli keine Gehälter mehr ausbezahlt. Außerdem hat Sie eine sogen. Harmonisierung der Gehälter angekündigt, sprich diese werden gekürzt. Allerdings gilt dies nur für die Angestellten im öffentlichen Dienst, also z. B. Lehrer und Personal im Gesundheitswesen. Deshalb gingen nun sogar Tausende von Studenten für ihre Lehrer auf die Strasse.

Die Senatoren verdienen weiterhin 15.000 USD + 3.000 USD Zulagen in Monat. Ein Senator hat dies jetzt offen gelegt. Er möchte nur 5.000 USD annehmen und den Rest zurückgeben, sodass damit investiert werden kann in den Gesundheits- und Bildungsbereich. Würden alle Senatoren gleich handeln, so  sprächen wir von über 1,5 Millionen USD im Monat, die damit mehr zur Verfügung stehen würden für den Haushalt Liberias. Stattdessen hängt das Land am Tropf der Entwicklungshilfe, ohne die es sofort bankrott wäre.

Das Personal im Gesundheitswesen hat wieder gestreikt. Damit waren viele Kliniken dicht, Patienten sind einfach nach Hause geschickt worden.  Unklar ist, wie viele Todesfälle dies in Folge hatte. Auch hier wird seit Monaten kein Gehalt mehr ausbezahlt, weil so gut wie keine Medikamente oder Verbandsmaterial in den Kliniken vorhanden ist. Ein Vorbild-Krankenhaus, das Phebe-Hopsital in Gbarnga, mußte sogar viele Operationen mit Taschenlampen-Licht durchführen, weil kein Benzin für den Generator geliefert wurde. Im gesamten Land gibt es seit Anfang des Bürgerkriegs  ca. 1990 keine öffentliche Stromversorgung mehr.

Schwangere Frauen, ältere Frauen und Männer haben demonstriert und sich auf eine wichtige Verbindungsstrasse  gelegt. Sie unterstützen das Personal im Gesundheitswesen in deren Forderungen.

In den Universitäten  fehlt das Geld für die Gehälter etc., um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten.

Was aber derzeit die normale Bevölkerung am meisten trifft, ist eine durch die Regierungsbehörde angeordnete Erhöhung der Telefon- und Internetgebühren.

Beispiel: 30 Tage unbegrenzt telefonieren in beide Netze und 30 GB für 29 US-Dollars wurde erhöht auf 79.- USD.

Es gab für den kleinen Geldbeutel ein viel genutztes Angebot für 1 US-Dollar  für drei Tage unbegrenzt zu telefonieren. Auch dieses wurde gekürzt auf nur noch 45 Minuten telefonieren im eigenen Netz und 10 Minute im anderen Netz; Internet-Daten-Volumen nur noch 50 MB.

Sprich, die Mehrheit der Bevölkerung kann es sich nicht mehr leisten, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben.  Um mal  kurz mitteilen zu können, dass man gut nach Hause gekommen ist (etwas was hier üblich ist angesichts der extremen  Strassenverhältnisse und Kriminalität) oder auch um Geschäfte zu betreiben, welche ja eine Nation am Leben erhalten, sind jetzt tiefste Einschnitte in fast nirgends vorhandene Finanzreserven vonnöten.

Auch ist nun so der Zugriff auf die sozialen Medien, das Internet etc. extrem eingeschränkt, was vermuten lässt, dass dies sogar mit Absicht geschah. Der Präsident hat sogar für einige Teile des Landes kürzlich zeitlich begrenzt das Internet völlig abschalten lassen. Eine kritische Radiostation in der Hauptstadt ist vor wenigen Tagen gewaltsam von der Regierung zerstört wurden.

Überfälle nehmen zu; vor allem auch bewaffnete. Die extrem korrupte, aber auch kaum bezahlte Polizei hat gar nicht die Möglichkeit oder Lust, hier gegen vor zu gehen.

Liberia hat inzwischen schon 8 Tote durch Verkehrsunfälle nur verursacht durch die schnell rasenden Präsidenten- oder Vize-Präsidenten Konvois.

Es gibt Gerüchte, dass die liberianische Nationalbank schließen wird, weil kein Geld mehr im Land vorhanden ist. Nun hat der Präsident einfach beschlossen, neue Banknoten drucken zu lassen. Vor kurzem ist bei einer solchen Aktion zur Erneuerung der alten Scheine ein ganzer Container mit neuen Geldscheinen „abhanden“ gekommen. Gehen Kunden zur Bank, um Geld von ihrem Konto abzuheben, so hören diese immer wieder, daß die Bank  „im Moment nicht flüssig“ ist. Selbst die Geldautomaten werden schwach bestückt. Und beim Geldversand für Hilfe aus dem Ausland zahlen die Firmen wie Western Union oder Money Gram einfach nur einen Teil aus.

In der Hauptstadt gibt es derzeit fast täglich kleinere Demonstrationen, die sehr oft in sogen. riots ausarten. Das sind gewalttätige Zusammenballungen von Menschen, oft angeführt von sogen. Ex-Combattants, welche plündernd durch die Strassen rennen wie in den Zeiten kurz nach dem Krieg.

Die Arbeitslosigkeit von vorher ca.85 % steigt, der Hunger steigt und auch die Verzweiflung.

In den Geschäftsstrassen ist es ruhig geworden, auch in den Cafes, Restaurants etc. sieht man kaum Kunden. Es gibt zuwenig Kaufkraft in Liberia. Hier und dort stehen immer mehr Läden leer. Kredite können nicht abbezahlt werden und mit der  Wirtschaft des Landes geht es rapide bergab.

Der Präsident hat kürzlich etliche abgeurteilte Kriegsverbrecher aus dem Staatsgefängnis freigelassen, ihnen leitende Positionen bei der Polizei und damit Zugang zu schwersten Waffen gegeben. So hat er auch eine – angeblich zu seinem eigenen Schutz bedachte – Truppe aus seiner Partei CDC aufgestellt, die manchmal nachts durch die Strassen marodiert.

23. Oktober 2019

Die Plattform „Lonely Planet“ kürt Liberia unter allen Ländern weltweit auf Platz 9 mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis für Urlaubsreisen.

26. September 2019

Die wirtschaftliche Situation des Landes wird immer schlimmer. Der Präsident wird der Situation nicht mehr Herr. Die Bevölkerung revoltiert. Wir berichten in Kürze bald mehr.

4. November 2018

Noch immer ist nicht klar, ob viele Millionen US-Dollar vor kurzem aus dem Besitz der Regierung gestohlen wurden oder verloren gingen oder gar nichts Unkorrektes damit geschah. Klar ist nur, daß Ende 2017 die damals noch im Amt befindliche Regierung  die Summe von ca. 16 Milliarden Liberianischen Dollar ( 88 Millionen Euro ) in Norwegen zum Drucken in Auftrag gab. Langsam nämlich tauschte das Land die alten, auch meist extrem abgenutzten und schmutzigen Banknoten aus. Der Container kam auch am Freeport an. Der Leiter der Zentralbank behauptet auch, dass der Container aus dem Hafen heraustransportiert wurde. Doch ob er bei der Bank jemals ankam, darüber gibt es unterschiedliche Versionen. Jedenfalls glaubt die riesige Mehrheit des Volkes, daß sich die Regierungsmitarbeiter da eine Chance genommen haben. Der jetzige Präsident George Opong Weah, der sich die Bekämpfung des schlimmsten Problems des Landes, der Korruption, auf die Agenda geschrieben hat, ist in argem Rechtfertigungszwang. Er hat ein Untersuchungsgremium gegründet und für einige der Verdächtigen ein Ausreiseverbot verhängt. Die Bevölkerung jedenfalls ist noch mehr in Ärger über die korrupten Beamten und Politiker.

25. Oktober 2018

Seit gestern gibt es im ganzen Land Liberia kein Benzin mehr. Alle Tankstellen haben geschlossen. Die Preise für Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr sind immens gestiegen. Die Umtauschrate von US-Dollar zu Liberianischem Dollar ( sogen. „Liberity“ ) beträgt jetzt 161 !

29. Dezember 2017

Nun ist es sicher, dass Liberia die nächsten sechs Jahre von dem Ex-Fußballer George Opong Weah regiert werden wird. Die extrem wenigen Wähler wollten eher einen Wechsel, worauf auch unsere Organisation hofft.

13. Dezember 2017

Das unsägliche Dilemma um die Präsidentschaftswahlen geht weiter. So hat man einen neuen Termin dazu für den Dienstag, den 26. Dez. angesetzt. Eine Kampagne, um auch die Bevölkerung tief im Busch darüber zu informieren, hat bereits gestartet. Wie gesagt, geht es nur noch um die Stichwahl George Opong Weah oder Joseph Boakai. Also einen zwar populären, aber politisch völlig unerfahrenen Fußballspieler und einen Noch-Vize-Präsident, der alles beim alten belassen würde.

8. Dezember 2017

Wieder hat der Supreme Court, das höchste Gericht Liberias, die Wahlen in letzter Minute gestoppt und auf einen noch nicht bestimmten Termin verschoben.

30. November 2017

Aller Voraussicht nach finden die – hoffentlich endgültigen – Stichwahlen nun am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 statt.

8. November 2017

Da sich der frühere Mitbewerber um die Präsidentschaft, Charles Bromskine, durch Verdacht auf Wahlmanipulationen stark benachteiligt fühlt, hat er vor Gericht eine vorläufig unbestimmte Verlegung der Stichwahl zwischen Boakai und Weah erwirkt.

Das Land wartet und die Nervosität nimmt zu; die Strassen werden unsicherer.

22. Oktober 2017

Am Dienstag, den 7. November findet in Liberia die Stichwahl zwischen George Weah und Joseph Boakai für die Präsidentschaft statt.

14. Oktober 2017

Vier Tage nach der Wahl steht das Endergebnis zwar noch nicht fest, weil vor allem in den entfernten und damit technisch stark unterentwickelten Counties/Bundesländern die Auszählung noch nicht beendet werden konnte. Doch sicher ist, daß keiner der Kandidaten die in Liberia erforderliche einfache Mehrheit von über 50% schaffte. Somit müssen Joseph Boakai und George Weah nach dem offiziellen Ergebnis, das am 20. Oktober verkündet wird, in die Stichwahl.

10. Oktober 2017

Heute finden in Liberia die Präsidentschaftswahlen statt. Wir sind sehr gespannt und hoffen, dass die zukünftige Regierung uns die medizinische Hilfe im ländlichen Bereich abnimmt, was eigentlich ihre Aufgabe sein sollte.

31. Mai 2017

Gestern brannte nahezu das gesamte Gebäude des National Drug Service ( NDS ) auf dem Gelände des JFK-Krankenhauses nieder. Damit wurden riesige Mengen Medikamente und Verbandsmaterial zerstört, welche zur Verteilung an die Regierungs-Krankenhäuser im Land gedacht waren. Ursache waren offensichtlich Schweißarbeiten. Auch Ausrüstung, um erhaltene Medikamente vor deren Weitergabe zu testen, ist unwiederbringlich kaputt. Dies ist ein furchtbarer Rückschlag in der Gesundheitsversorgung des Landes!

12. Mai 2017

Nun ist es auch von offizieller Seite bestätigt, was die Bevölkerung schon längst vermutet hatte, nämlich dass die vielen unklaren Todesfälle nach einer Begräbnisfeier von einem Meningitis-Fall unter den Gästen herrührten.

29. April 2017

Von Einheimischen in Liberia erfuhren wir heute per Telefon, daß es mindestens neun unklare Todesfälle in der selben Stadt, im Greenville, Sinoe County vor wenigen Tagen gegeben hat. Sie alle hatten bei einer Beerdigung eines religiösen Führers dort teilgenommen. Kurz nach dem gemeinsamen traditionellen Essen hatten alle erst furchtbare Bauchschmerzen und dann Übelkeit, Erbrechen, Fieber etc.

Dies widerspräche von den Symptomen her den ersten Gerüchten deutscher Mediziner, daß es sich um SARS-Verdacht handelt. Die Ergebnisse der Blutproben sind noch nicht veröffentlicht.

2. 01.2017

Selbstverständlich wünschen wir allen unsern Mitgliedern und Interessierten – nicht nur zum neuen Jahr – alles Gute und vor allem Gesundheit.

Und ich möchte als Vorsitzender die nachlassende Aktualität hier auf der Homepage entschuldigen. Doch eben aus gesundheitlichen Gründen muß ich dringend reduzieren! Ich hoffe, bald von anderen Personen mehr Unterstützung erfahren zu können.

25.08.2016

Gerade erfuhren wir, daß unsere erfahrenste Hebamme Marie Fuller gestorben ist.

Sie, die bei all ihren Patienten immer am meisten den Blutdruck kontrollierte, starb gestern im Phebe-Hospital in Gbarnga an Hypertension.

Wir trauern um unsere fleissige Mitarbeiterin!

Marie Fuller, midwife in the Mawah-Clinic

Marie Fuller, midwife in the Mawah-Clinic

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14. 12.2014

Später als erwartet konnten wir nun in den letzten Tagen die Luftfracht in Empfang nehmen, welche uns die Bundeswehr generöserweise kostenfrei von Deutschland nach Liberia flog. Das verzögernde Problem waren die Kontakte am weit außerhalb gelegenen Flughafen Robertsfield. Heute rief freudig Stephen, der leitende Screener der Yarbayah-Clinic an, bedankte sich und berichtete, dass sie die Schutzkittel schon fleissig benutzen. So haben unsere freiwilligen Mitarbeiter eine weitere wichtige Vorsichtsmaßnahme, falls doch zwischen ihren Patienten ein Ebola-Fall sein sollte.

Das ZDF filmt im Lager von Humedica

Das ZDF filmt im Lager von Humedica

Wir danken allen Spendern, insbesondere der Firma Heissig in Putzbrunn, welche dies ermöglichte!

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28.11.2014

Antonow AN-124

Antonow AN-124

Morgen oder übermorgen dürfen wir erstmals die lang ersehnten ersten Schutzkittel für unser medizinisches Team in Liberia erwarten. Die Bundeswehr fliegt uns dankenswerterweise diese kostenlos nach Monrovia. Wir hoffen auf eine reibungslose Abholung.

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23.11.14

Ningbo-Express

Ningbo-Express

Dies müsste das Schiff „Ningbo Express“ sein, auf dem unser Container steht, mit dessen logistischer Hilfe von HUMEDICA wir etliche Hilfsgüter im Kampf gegen Ebola etc. wir unsere Buschclinicen beliefern können. Seit Jahren warten wir auf die Gelegenheit, diese schwierige und teure Aufgabe realisieren zu können. Klappt nun alles, dann erreicht der Container Monrovia nun morgen oder in den allernächsten Tagen. Unser Repräsentant Nelson ist bereits seit Wochen dabei, alles für die Ankunft und den Transport des Inhalts vorzubereiten. Dazu wurde ein gebrauchter 20-Fuß-Container gekauft und für dessen Transport nach Bong Mines ein Kran-LKW mit Fahrer angemietet. Außerdem tun wir einer befreundeten Hilfsorganisation mit Sitz in Braunschweig den Gefallen, ihnen ihre Dinge, die mit im Container sind, zu deren Clinic nach Brewersville zu liefern.

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Bei einem Telefonat mit unserem in Mawah lebenden Screener unserer dortigen Clinic sind bei dem kürzlichen Ebola-Ausbruch doch nicht nur neun, sondern 28 Bürger der Stadt umgekommen.

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In wenigen Wochen wird das hauptsäschlich von deutschen aufgebaute Ebola-Behandlungszentrum fertig gestellt sein. Dann wird auch der Vereinsvorsitzende von „Help Liberia“ für vier Wochen dort mitarbeiten.

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Einen der Bundswehrsoldaten, die am dortigen Aufbau mithelfen werden, konnten wir als Kurier von wichtigen Dokumenten und eines Laptops für unsere Mitarbeiter in Liberia gewinnen.

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